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B?hse Onkelz

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  • B?hse Onkelz

    Die B?hsen Onkelz sind wahrscheinlich eine der umstrittensten Bands die es in Deutschland gab.
    VOn der Skinhead in die Punk und dann in die Hardrock Szene blieb ihnen das Vorurteil der Naziband ewig h?ngen.
    Hier erwart ihr n?heres zu der Band
    http://www.onkelz.de (offizielle Seite)
    http://www.heilige-lieder.de (sehr gut gemacht Fanseite)

    Was meint ihr zu der Band?
    Was ?ber ihre Vergangenheit?
    oder w?rdet ihr gern mehr zu der Band erfahren?
    Wie findet ihr ihre Lieder?
    Seit ihr vielleicht selber Fans?
    Denkt ihr das ihnen zurecht das Vorurteil der Naziband angeh?ngt wird?

    P.S: An die Mod's und Admin's die Geschichte ist viel zu lang um die hier zusammen zu fassen, und die Dicographie ist auf den HP's. Hoffe das geht so durch.
    Der Morgen lief ganz gut... dann bin ich aufgewacht.

  • #2
    Re: B?hse Onkelz

    Originally posted by Track07
    P.S: An die Mod's und Admin's die Geschichte ist viel zu lang um die hier zusammen zu fassen, und die Dicographie ist auf den HP's. Hoffe das geht so durch.
    Lila, Du kennst Dich doch aus. Sei so gut und poste wenigstens eine kurze Biographie.

    Comment


    • #3
      Re: B?hse Onkelz

      H?r ich mittlerweile ab und zu ganz gerne, aber mehr als 5-6 Lieder hab ich auch nicht.
      Riposa in Pace Ellen


      Und ruft uns einst auch das Geschick
      wohl in ein fernes Land,
      dann schlingt sich stolz um uns're Brust
      das schwarz und gelbe Band.

      Comment


      • #4
        Re: B?hse Onkelz

        Originally posted by Azrael@LPDE
        Originally posted by Track07
        P.S: An die Mod's und Admin's die Geschichte ist viel zu lang um die hier zusammen zu fassen, und die Dicographie ist auf den HP's. Hoffe das geht so durch.
        Lila, Du kennst Dich doch aus. Sei so gut und poste wenigstens eine kurze Biographie.
        gerne :]
        bin grad zu betrunken um die selbst zu verfassen deshalb kackedreisst von heiligelieder.de gelklaut:


        Peter ?Pe? Schorowsky, Matthias ?Gonzo? R?hr, Stephan Weidner und Kevin Richard Russel.
        So hei?en die Hauptakteure der nun folgenden kurzen Geschichte.

        1980 zogen Stephan, Peter und Kevin in ein kleines Nest in der N?he von Aschaffenburg.
        H?sbach. Sie lernten sich im Alter zwischen 16 und 17 Jahren ?ber die Schule kennen, in der Stephan durch sein wildes unb?ndiges Verhalten schon fr?h die Augen der ?ffentlichkeit auf sich zog. Nach mehrmaligen Schulwechseln landete er auf der Schule von Kevin und Pe.
        Mit dem Moped ?ber den Schulhof heizen, Reagenzgl?ser durchs Klassenzimmer werfen, Lehrer beleidigen und Pr?geleien waren zu jener Zeit einige seiner lieblings ?Freizeitbesch?ftigungen?.
        Nat?rlich nur neben dem Kiffen und dem Alkohol Konsum.
        Sein Vater war Zuh?lter und so hatte er auch schon fr?h die M?glichkeit sich in ?anderen Disziplinen? fortzubilden.
        Kevin und Pe waren zu dieser Zeit auch schon, sagen wir mal eher die Au?enseiter wenn es darum ging ?angepasst? durch die Gegend zu stiefeln.
        Kevin war der Sohn eines englischen Pilots, der fast nie zu Hause war und seine Mutter war Alkoholikerin. Pr?gel musste er zu Hause oft einstecken. Seine Familie zog von Hamburg nach H?sbach. Hamburg war sein Geburts- und Heimatort.
        Pe war noch der ?normalste? der Truppe. Ruhig, verschlossen, aber hellwach im Geiste.
        Er besa? die Gaben des Zusehens, Zuh?rens und Verstehens.

        Alle drei passten so gut zusammen, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis der Kontakt hergestellt war. Seit dem, hingen Sie fast nur noch zusammen. In Stephans altem Zimmer im Keller seines Vaters war ihr ?Treffpunkt?, ihr Ort an dem sie sich zu lauter Musik und Bier zusammenfanden. Alle waren sie Fans der neuen Punk Bewegung, die gerade aus England r?bergeschwappt kam. Sex Pistols und dergleichen waren ihre absoluten Idole. Endlich mal jemand der ?ber das singt, was scheisse ist, und nicht ?ber Liebe, Frieden und Einigkeit.
        Von da an war es beschlossene Sache. Sie wollten Punks sein. Rebellisch, unangepasst und ohne R?cksicht auf Verluste. Einfach sagen was man denkt. Das war was. Das war toll.
        Sie k?mmten sich die Haare nicht mehr, zogen sich alte verlumpte ungewaschene Sachen an und bereiteten diese sogar noch mit Farbe und Stickern auf, so dass man sie unweigerlich als Punks erkennen konnte. Zu dieser Zeit etwas sehr au?ergew?hnliches auf dem Dorf.
        Im November 1980 gr?ndeten Sie eine eigene Punkband. Ein Name war schnell gefunden, als sie wieder mal in voller ?R?stung? durch das Dorf liefen und ?ltere Kinder sinngem?? zu ihren kleinen Geschwistern sagten ?Nicht mit denen reden, das sind ganz b?se onkels!?.
        B?se Onkels. Das war?s! Der Name passte wie die Faust aufs Auge. Er hatte Kraft, war Aussagekr?ftig und sofort angenommen. Aber da man ja schlie?lich eine Punkband war, konnte man den Namen nicht gew?hnlich schreiben.
        Also wurde noch ein ?h? eingesetzt und das ?k? von Onkels verkehrt herum geschrieben. Sp?ter wurde dann daraus ein ?z?. Fertig waren die ?b?hsen onkelz?.

        Auf dem Dorf war nicht besonders viel los mit der damaligen Punkbewegung. Also fuhr man in die n?chste Gro?stadt um Gleichgesinnte zu treffen. Frankfurt war der n?chste logische Schritt.
        Dort trafen Sie an einer Bushaltestelle einen weiteren Punk. Er sah aus, wie Sid Vicious zu seinen besten Tagen. Sein Name war Matthias R?hr. Den Spitznamen ?Gonzo? leiteten Sie von Ted Nugents Album ?Double life Gonzo? ab, dass er dauernd in einer Aldi T?te mit sich rumschleppte.
        Nachdem die Onkelz ein paar ?Songs? (zu dieser Zeit mehr sinnloses Gegr?le als Lieder) fertig hatten, bekamen sie bald darauf eine Gig im Frankfurter Jugendzentrum.
        Lieder wie ?M?sensaft?, ?Hinein in das sch?umende Bier? oder ?Idiot? waren ihrem Hirn in Stephans Kellerwohnung entsprungen.
        Auszug aus dem Lied ?Idiot?:

        Dazu h?mmerte Pe auf einen alten Sessel (Schlagzeugersatz) ein und Stephan und Kevin schrammelten auf einer alten Gitarre und einem alten Bass herum, die sich Stephan m?hsam von seiner damaligen, viel ?ltern Nachbarin ?erfickt? hatte. Dazu gabs noch einen Verst?rker und dann konnte es losgehen.

        Nach Ihren ersten Gigs im JUZ Bockenheim in Frankfurt hatten sie den Ruf ?engagiert? aber vollkommen unf?hig zu sein. Aber sie waren so schlecht, dass sie schon wieder geil waren. Die Punkbewegung damals war merkw?rdig?
        Dennoch machten Sie ?berall wo sie spielten riesen Party und waren angesagt.
        Irgendwann fragten Sie Gonzo, ob er bei Ihnen mitspielen wolle. Die Aussicht auf Party und Spa? lies ihn nicht lange z?gern.
        Aber im Gegensatz zu seinen Bandkollegen, beherrschte er sein Instrument, die Gitarre, schon damals grandios! Er brachte ?Musik? in die Band. Aus mit dem Geschrabbel, her mit Melodie.

        Zu jener Zeit gab es in Frankfurt immer wieder Stra?enschlachten zwischen t?rkischen Gangs und den Punks, bei denen die Onkelz des ?fteren verwickelt waren. Daraufhin machten die Onkelz ein Lied namens ?T*rken raus?. Es war als reine Provokation gedacht und niemals als politische Aussage. Genauso das Lied ?D*utschland den D*utschen?. Selbes Spiel.
        Dass diese beiden Lieder ihr Leben lang wie Scheisse am Schuh an Ihnen haften w?rden, konnte keiner dieser Jungs damals ahnen. R?ckblickend sagen sie heute und schon seit l?ngerer Zeit, dass es ein Fehler war, die Lieder gemacht zu haben und dass sie dumm, jung, voller Zorn und unerfahren waren. Fehler macht jeder. Man sollte nicht vergessen: sie waren da gerade mal 16 bzw. 17 Jahre alt.

        1981 und 1982 verbrachten die Onkelz mit Gigs in Frankfurt und machten sich langsam aber sicher in der Punkbewegung einen Namen.

        Es wurde ein Demoband aufgenommen, welches aber niemals irgendeiner Plattenfirma o.?. zugeschickt wurde. Die meisten Lieder darauf sind bis heute offiziell unver?ffentlicht.
        Kurz darauf wurde die Mini LP ?Kill the Hippies ? Oi !? aufgenommen. In einer sagenhaften Auflage von ganzen 2 Stk. Eine davon befindet sich heute noch in der Privat Sammlung von Stephan Weidner. Auch die meisten St?cke dieses Werks sind bis heute offiziell unver?ffentlicht.

        Es kam eine Anfrage, ob sie nicht einen Beitrag f?r den Musiksampler ?Soundtracks zum Untergang 2? machen wollten. Dort waren unter Anderem sehr viele Punk Bands mit drauf, die heute eher in die linke Ecke gestellt werden m?ssen. Nat?rlich sagten sie zu und so wurden die beiden Lieder ?Hippies? und ?Religion? eingespielt und auf den Sampler gepresst.


        Anfang 1983 geschah es, dass die Onkelz in die Skinhead-Bewegung eintraten und die damalig eigentlich in England begonnene Bewegung erfasste die Band.

        Beachte: Skinheads waren in diesem Zeitrahmen nicht mit Rechtsradikalismus gleichzusetzen.
        Siehe auch (Du sollst Skinheads nicht mit Nazis verwechseln).

        Alles etwas geordneter, sauberer und h?rter als Punk. Dennoch genauso unangepasst und rebellisch. Die reifer werdenden Onkelz sahen diesen Schritt als n?chste logische Konsequenz. Auch ihr Aussehen ver?nderte sich. Keine bunten Haare mehr, sondern kurz geschoren. Keine zerfledderten Jacken mehr, sondern Doc. Martens, Fred Perry Polo Shirts und Hosentr?ger. Dazu ein paar Jeans. Fertig. Viele Ihrer damaligen Punk Freunde dachten genauso und wurden ebenfalls Skinheads.
        Auch die T?towierungen hielten Einzug in ihr Leben. Erst hier, dann da, und schon war man bunt. Besonders Kevin erfreute sich an den immer mehr werdenden Bildern an seinem K?rper.
        Sie waren von der Skinhead Bewegung so begeistert, dass es klar war, dass Lieder ?ber und zu dieser Bewegung bald folgen mussten.
        Songs wie ?Stolz? (dass den Einstieg vieler Jugendlicher damals in die Skinheadbewegung darstellte oder mitbegr?ndete) oder ?Deutschland? zeugten vom nationalen Denken, dass die Band damals ergriff. Genau wie die gesamte Bewegung. Das Album wurde Kult unter den deutschen Skinheads und verbreitete sich bald in ganz Deutschland.

        1984, bereits ein Jahr sp?ter, erschien das zweite Album der Onkelz: "B?se Menschen - B?se Lieder".
        Au?erdem sagten sie schon zu diesem fr?hen Zeitpunkt, dass sie eigentlich nichts mit Nazis zu tun haben wollten. Beschrieben wird dies in dem Lied ?H?sslich, brutal & gewaltt?tig?.
        Auszug:

        ??Wir tragen alle Hakenkreuze
        Skinheads haben nur Gewalt im Sinn
        ist es das was ihr h?ren wolltet,
        da? wir hirnlose Schl?ger sind?

        ? In den Medien steht es immer wieder,
        da? wir Schl?gertrupps f?r Nazis sind
        Doch wir haben uns nichts vorzuwerfen,
        denn es ist ihr Gerede das stinkt !

        L?ge, alles L?ge, L?ge,
        alles L?ge, L?ge??

        Ebenfalls erschien 1984 die Mini-LP "Mexico", die aufgrund der schnellen Vertragserf?llung mit Rock'O'Rama gerade mal noch 6 Songs enthielt. Thematisch immer noch von Saufen und Ficken handelnd, suchte man hier aber den ?nationalen? Schwerpunkt vergeblich. Kein einziges Lied lies mehr dieses Nationalgef?hl durchblicken.
        Dies war das letzte Album, welches man der Skinhead-Szene anrechnen kann.



        Es entstanden Songs zu den typischen Themen eines asozialen Jugendlichen Skinheads in Deutschland. Saufen, Ficken, Fu?ball, Alkohol. Das nationale Bewusstsein wuchs ebenfalls.

        1984 erschien das erste Debut-Album "Der Nette Mann" in einer Auflage von 4000 St?ck. Die LP erschien bei Rock'O'Rama-Records, die zum damaligen Zeitpunkt die Schwerpunkte in der Punk-Szene hatte. Das Album wurde im MTV-Studio in Frankfurt aufgenommen.


        Die Band trennte sich von Rock'O'Rama und Herbert Egoldt (als Verleger) und kehrten der immer st?rker rechtsradikal werdenden Szene der Skinheads nun endg?ltig den R?cken, nachdem Sie bei einem Konzert in einem Berliner Bunker ein - wie Stephan es nannte ??Schl?sselerlebnis" hatten. Dort hoben n?mlich so viele Konzertbesucher die rechte Hand zum Hitler Gru?, dass es die Bandmitglieder traf wie ein Blitz und Sie sich ernste Gedanken dar?ber machten, ob dies denn der richte Weg sei. Das dies definitiv NICHT der richtige Weg war, realisierten Sie sehr sehr schnell.

        1986 wird das erste Album der Onkelz "Der nette Mann" indiziert (Indizierungs-Bericht).
        Die Bundespr?fstelle stempelte einige Lieder von "Der Nette Mann" als pornografisch, gewaltverherrlichend und nationalsozialistisch ab. Die Onkelz nahmen dies schulterzuckend hin, da sie an den ersten Alben sowieso nichts verdient hatten (nur 4000 DM). Die Onkelz waren eine kurze Zeit ohne Vertrag und gaben auch keine Konzerte mehr. Es gibt Aufl?sungsger?chte, an denen jedoch nichts dran ist.

        Die Band lernte Andreas Trimmborn kennen (?Trimmi?). Er wurde ein sehr guter Freund der Band und besonders von Kevin. Man ging oft einen trinken und hatte viel Spa? miteinander.
        Kevin verbrachte viel Zeit mit seinem besten Freund. Er war immer lustig und hatte immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Die Band genoss die Zeit mit ihm sehr.

        1987 folgte das Album "Onkelz wie wir ..." bei dem Label "Metal Enterprises", bei dem man nun endg?ltig nichts mehr von dem damaligen "National-Stolz" und der Skinhead Zugeh?rigkeit finden konnte. Mit diesem Album haben die Onkelz einen gro?en Schritt - weg vom Skinhead-Rock, hin zum Heavy Metal / Hard Rock - begangen. Die Lieder handelten immer noch von Alkohol und Frauengeschichten und Gewalt. Die Haare wurden wieder l?nger und die Skinhead Klamotten wurden abgelegt.
        Erstmals wurden Metal Zeitschriften wie der Metal Hammer auf die Onkelz aufmerksam, allerdings ohne gute Kritiken zu schreiben und immer noch zweifelnd ob des angeblichen ?Sinneswandels? der Onkelz

        Die Presse wurde auf die Onkelz aufmerksam und als ehemalige ?Nazi-Band? wurden sie nat?rlich Feindbild Nummer eins der deutschen Medienlandschaft. Leider bis heute.
        Schlecht recherchierte Artikel voller Halbwahrheiten und einfachen, dummen und erfundenen L?gen begeleiteten die Onkelz seit dieser Zeit bis zum heutigen Tag.

        Siehe auch => Presseberichte.

        Seit den fr?hen Punk und Skinhead Tagen war schon immer in der Band ein sehr hohes Ma? an Gewaltbereitschaft zu erkennen. Besonders bei Kevin und Stephan. Abends in der Kneipe, wenn man mal was getrunken hatte konnte es sehr schnell passieren, dass Kevin die Kneipe leer fegte und Tische und St?hle umschmiss und hinter die Theke schmiss.
        Beide, Stephan und Kevin, rasselten mehrmals haarscharf am Totschlag vorbei.
        Gonzo war auch nicht ohne, aber bei weitem nicht so schlimm wie seine beiden Bandkollegen. Pe war der ruhigste und eigentlich niemals in eine Schl?gerei verwickelt. Er beschr?nkte sich wie damals auch, mehr aufs Zuh?ren, Zusehen, und Verstehen. Dennoch war er immer da, wenn man ihn brauchte. Der Ruhepol der Band. Hilfsbereit und vollkommen loyal zu seinen Bandmitgliedern.

        1988 ver?ffentlichten die Onkelz das Album ?Kneipenterroristen?, bei dem es beim Titelsong inhaltlich ziemlich genau um das ging, was der Albumtitel ausdr?cken sollte. Es waren jedoch noch viele andere Lieder dabei, die thematisch vom Albumtitel abweichten.
        So zum Beispiel das Lied ?28?, auf das gleich noch n?her eingegangen wird. Oder das Lied wie ?So sind wir?, in dem die Band sich selbst feierte. Dies geh?rte schon seid den fr?hen Tagen dazu. Sich selbst zu feiern, machte immer noch am meisten Spa? ;-) Und sie hatten verdammt recht.

        Kevin wohnte in Frankfurt (Hausnummer 28, daher auch das Lied ?28?, das die Stimmung dieses Ortes einfangen sollte) und in seiner Wohnung gab es regelm??ig Drogenpartys und Alkohol Feste. Auch viele Freunde der Onkelz, inkl. Trimmi waren oft dabei. Was sich Kevin und die Freunde der Onkelz da zugedr?hnt hatten mit allerlei Drogen, von Heroin ?ber LSD und Kokain, gemischt mit jeder Menge Alkohol, war abnormal. Die anderen Bandmitglieder und Trimmi hielten sich eher nur an Alk und ab und zu ans Kiffen. Klebstoff schn?ffeln und LSD hatten sie damals als Punks schon ausprobiert und es hatte ihnen keinen Spa? gemacht.
        Zu abgedreht die Erfahrungen. Zu schrecklich die Auswirkungen.
        Doch Kevin war ?beraus empf?nglich f?r so was. Er rutschte immer weiter ab in den Drogensumpf, bis er sich aus eigener Kraft nicht mehr herausziehen konnte.
        Er hatte schon immer eine sehr ausgepr?gte selbstzerst?rerische Art.
        Kevin arbeitete zu dieser Zeit als T?towierer in Frankfurt. Er verdiente gut, und konnte sich allerlei ?Ballermittel? leisten.

        1989 legten die Onkelz, auf unbedingten Wunsch ihres damaligen Label Chefs Ingo Nowotny, mit Ihrem Mini Album ?L?genmarsch? noch einen drauf. Es gab nur zwei neue St?cke auf dieser Ver?ffentlichung. ?L?genmarsch? und ?K?nige f?r einen Tag?.
        Doch die Fans gierten nach etwas Neuem und schlangen es herunter wie Kevins Python eine kleine Maus.

        1990 war ein sehr einschneidendes Jahr f?r die 4 Musiker. Sie ver?ffentlichten ihr Album ?Es ist soweit?, welches das bisher d?sterste Album der 4 Frankfurter gewesen ist. Es handelte ?berwiegend von Drogen, Nekrophilie, Leid und Schmerz

        Und, als ob die Band es schon geahnt h?tte, ereignete sich ein sehr tragisches und auch trauriges Ereignis.
        Trimmi, der Freund der Band, st?ndiger Begleiter und bester Kumpel in allen Lebenslagen wurde in einer Frankfurter Kneipe ermordet. Er wurde auf der Herrentoilette von einem Bundeswehrsoldaten mit einem Messer erstochen. Er verblutete in Kevins Armen. Vor der Kneipe. Es war mitten in der Nacht und der Tod verlies die Szenerie zufrieden l?chelnd.
        Nicht Kevin, der sich mit allen Drogen voll pumpte, die es f?r Geld zu kaufen gab, sondern sein bester Freund starb.
        Die Band hatte emotional sehr lange mit dieser Trag?die zu k?mpfen?
        Man entschloss sich, ihm ein Lied zu schreiben. Es sollte auf die n?chste Platte mit drauf.
        Und so kam es dann auch.

        1991 ver?ffentlichen sie die Platte ?Wir ham? noch lange nicht genug?.
        Mit enthalten, das Lied ?Nur die Besten sterben jung?. Das Lied ?ber Trimmis Tod sollte eines der ber?hmtesten und sch?nsten Lieder Ihrer Karriere werden. Eine Art ?Bew?ltigung? des Schmerzes den man f?hlte.
        Das neue Album wurde aber nicht mehr bei Metal Enterprises mit dem Ausbeuter und Betr?ger Ingo Nowotny produziert, sondern die Band schaffte den Sprung hin zur neuen Plattenfirma Bellaphon. Die Trennung von Nowotny war der beste Schritt, den die Onkelz zu dieser Zeit machen konnten. Bellaphon war etwas ganz anderes. Seri?s, gr??er und man bekam endlich mal Geld f?r seine Arbeit zu sehen.

        Sie entschlossen sich auf der n?chsten Tour ein Live-Video zu drehen. So folgte ebenfalls 1991 das Video ?Live in Vienna?, das bis heute eines der meist verkauften Rock Videos aller Zeiten ist.


        1992 ging?s dann richtig ab. Die Ver?ffentlichung von ?Heilige Lieder? brachte die ersten Chartsplazierungen und die Onkelz f?hlten sich unbesiegbar. Die vorher ver?ffentlichte Single ?Ich bin in Dir? verkaufte sich ebenfalls hervorragend.
        Zwar war Kevin immer noch voll auf Drogen, aber die Zeit war f?r die Jungs sehr g?nstig.
        Kreativit?t floss aus Stephan heraus und bannte sich auf Papier. Auch hervorgerufen von den vielen psychedelischen Pilzen, die er an der mexikanischen Baja California genoss.
        Die Onkelz verdienten zum ersten mal wirklich gut Geld mit Ihrer Musik, die fr?her nur ?Nebenjob? gewesen war.

        Aufgrund der immer noch anhaltenden Hetzjagd in der Presse, entschlossen sie sich erstmals, Zeitungsannoncen zu schalten, in denen sie gegen Fremdenfeindlichkeit aufriefen und f?r Toleranz warben. Sie distanzierten sich ?ffentlich von rechter Gesinnung jeglicher Art.

        Auch auf Ihren Konzerten wurde vermehrt auf dieses Problem eingegangen. Sie distanzierten sich auf ihre Onkelz typische Art von den rechten Besuchern ihrer Konzerte, so dass es auch wirklich jeder verstand:

        Je mehr die ?ffentlichkeit und die Presse Notiz von den Onkelz nahmen, desto schlimmer wurde die Presse Hetze gegen sie. Die Kaufh?user weigerten sich ihre Platten zu verkaufen, obwohl sie in den Charts waren. Nur g?hnende Leere in den F?chern, in denen eigentlich die Platten stehen sollten. Zettel mit ?Dieses Produkt wird von uns nicht verkauft? waren stattdessen dort zu finden. Erschreckende Uninformiertheit und Ignoranz machten sich also auch auf diese Weise bemerkbar.
        Trotz vollkommenem Verzicht auf Werbung und jeglicher Art von ?ffentlicher Bekanntgabe verkaufte sich ?Heilige Lieder? unglaublich gut und holte sogar Gold bei den Verkaufszahlen.

        1993 war wieder ein kreatives Hochjahr der Onkelz. Man hatte so viel Ideen, man h?tte gleich zwei Alben daraus machen k?nnen. Und genauso taten sie es dann auch.
        Die Doppelver?ffentlichung ?Schwarz? und ?Weiss? sprudelte nur so vor dem, was die Onkelzfanz von Ihren Idolen erwarteten. Ehrliche unangepasste Worte, verpackt in ein Onkelz typisches Kleid aus Gitarren Riffs und Schlagzeuggewitter.
        Der Band als solches ging es besser als je zuvor.

        Es wurde getourt und die Hallen waren ausverkauft. Wieder ohne jegliche Werbung daf?r.

        1994 lief der Vertrag mit Bellaphon aus und man einigte sich darauf ein Best-OF Album zu machen. Sie umfasste St?cke aus der Bellaphon Zeit, sowie einige St?cke von fr?her, die entweder neu aufgenommen oder ge-remixed wurden. Als Bonus gab es ein Lied, dass eigentlich auf die ?Onkelz wie wir?? Platte sollte, aber den Weg damals doch nicht auf die Platte geschafft hatte : ?Die b?hsen onkelz geben sich die Ehre?.
        Die Ver?ffentlichung ?Gehasst, verdammt, verg?ttert? verkaufte sich ebenfalls sehr gut.

        Dies war jedoch auch die schlimmste Zeit mit Kevins Drogen Problemen. Er pflegte sich nicht mehr und verwahrloste in seiner Wohnung. Er schoss sich sogar, wenn er nichts anderes hatte, puren J?germeister intraven?s mit der Spritze in seine Adern. Man wartete eigentlich jeden Tag auf Kevins Ende. Kein Bahnhofspenner, kein noch so asozialer Junkie konnte es mit Kevin zu dieser Zeit aufnehmen.
        Doch irgendwann reichte es Stephan und er machte mit Kevin in seinem Keller einen Radikal- Entzug. Er sperrte ihn ein, lies ihn sich Wochenlang in seinem Keller in der eigenen Kotze w?lzen, sich kr?mmend vor Schmerzen, brachte ihm Essen und redete ihm immer wieder Mut zu. Geholfen hatte es jedoch nichts.
        Kevin wurde danach sofort r?ckf?llig.
        Erst als er in eine Klinik eingewiesen wurde und mit Methadon behandelt wurde, war Kevin dann irgendwann ?ber den Berg. Der Tod hatte versagt.

        1995 war auf Ihrem Album ?Hier sind die Onkelz? ein Lied drauf, dass sich mit Kevins Drogensucht befasste. Das Lied ?H? war eine Reflektion f?r Kevin selbst, um moralisch mit seiner Vergangenheit abzuschlie?en. Seit dieser Zeit ging es mit ihm wieder bergauf.
        ?Hier sind die Onkelz? war auch das erste Album bei der neuen Plattenfirma Virgin Records. Ein Major-Label. Ebenfalls bei Virgin wurde die Single zum Album ?Finde die Wahrheit? ver?ffentlicht. Die Onkelz hatten es endg?ltig geschafft in die oberen Rock Kategorien vorzudringen. Sie waren keine kleine Band mit ein paar Fans mehr. Sie waren eine feste Gr??e in der deutschen Musiklandschaft und hatten sogar ihren eigenen Fanclub, den B.O.S.C. mit vielen vielen Mitgliedern. Alles ohne mediales Rampenlicht !

        Die Fans sch?tzten schon seit jeher die bedingungslose Ehrlichkeit und die offene Art, die die Onkelz und ihre Lieder auszeichnete. Gehasst von der Nation, verehrt von ihren Fans.


        1996 kam das Album ?E.I.N.S.? dass die Vereinigung der Band und Ihrer Fans zum Ausdruck bringen sollte. Und nicht wie einige behaupteten so was wie ?E.igentlich I.mmer N.och S.kin? oder so ein Bl?dsinn. Die mentale und geistige Vereinigung der Band und ihrer Neffen und Nichten war gemeint. Nicht mehr, nicht weniger und schon gar nichts Anderes.
        Bis heute ist es eins der beliebtesten Onkelz Alben, da es zu den rockigsten geh?rte was die Fans jemals von ihren Onkelz um die Ohren geklatscht bekamen.
        Da unter anderem nicht nur die Presse, sondern auch diverse Bands Stimmung gegen die Onkelz machten, z.B. durch Interviews in denen behauptet wurde, die Onkelz seien ?immer noch Nazis?, entschloss sich die Band, ein Lied zu machen, dass mit den 2 meist ?engagierten? Bands abrechnen sollte: den Toten Hosen und den ?rzten.
        ?Ihr sollt den Tag nicht vor dem Abend loben? schlug ein wie eine Bombe und war der Renner auf der nachfolgenden Tour. Die Menge schrie das Lied aus vollen Kehlen mit. Man hatte das Gef?hl, dass es einigen Fans schon lange nach einem Lied wie diesem verlangte, da sie offensichtlich genauso empfanden wie die Band. Die Konzertansagen zu dieser Zeit waren auch mehr als eindeutig:


        Aber an dieser Thematik scheiden sich auch heute noch die Geister.

        Ebenfalls wurde das Live Video ?Live in Dortmund? ver?ffentlicht. Auch ein Meilenstein der Rock Videos. Die grandiose Stimmung auf der Tour wurde sehr gut r?bergebracht.
        Onkelz at it?s best !

        Die offizielle Bandbiographie ?Danke f?r Nichts? wurde ver?ffentlicht.


        1998 folgte die Single ?Terpentin? und das dazugeh?rige Album ?Viva los tioz?.
        Beide waren wiedermal Gassenhauer erster Klasse. Die CD?s verkauften sich immer besser und die Konzerthallen wurden seit langem immer gr??er.
        Das Album konnte man getrost als durchweg ?positiv? bezeichnen. Die Stimmung auf dem Album war ausgelassen und man h?rte, dass es den Jungs tierischen Spa? gemacht hatte, das Ding einzuspielen.

        2000 folgte der Krasse Gegensatz zum ?positiven? Viva los tioz Album.
        ?Ein b?ses M?rchen? aus tausend finsteren N?chten? war dunkel, depressiv und melancholisch. Dies dr?ckt sich unter Anderem schon im Titel der passenden Single Auskopplung ?Dunkler Ort? aus. In eine ?hnliche Kerbe schlagend wie damals ?Es ist soweit? aber wesentlich reifer und sozial kritischer. Die Themen globaler und weit reichender. Man machte wieder mal auf Missst?nde aufmerksam, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen.


        2001 gab es wieder ein Best-OF Album der Band. ?Gestern war heute noch Morgen? umfasste 3 CD?s. Diesmal aus dem eigenen Wunsch der Band und nicht der Plattenfirma heraus. Sie wollten den Fans die M?glichkeit geben, sich ein m?glichst umfangreiches Bild ihres bisherigen Schaffens machen zu k?nnen. Dies gelang. Zus?tzlich wurden wieder einige ?ltere Lieder neue eingespielt und ?auf die H?he der Zeit? gebracht. Das Preis/Leistungs Verh?ltnis war unglaublich.



        2002 wurde ?Dopamin? ver?ffentlicht. Zum ersten mal mit eigenem Plattenlabel ?Rule 23? Records. Dopamin war wieder was ganz Anderes. Stilistisch mehr mit Synthesizer und Keyboards und durchweg gute Laune Mukke. Bei diesem Album warf man den Onkelz vor, weicher und ?umg?nglicher? geworden zu sein, weil es doch deutlich weniger hart und rebellisch als die vielen Vorg?nger Alben war. Die Onkelz, allen voran Stephan als Texter, reagierten sehr ungehalten ?ber diese Vorw?rfe. Eine http://www.onkelz.de HomeNews von Stephan zu diesem Thema, indem er die Fans r?de ankeifte, genie?t heutzutage Kult-Status in Fan Kreisen. Die Onkelz sagten, sie haben noch nie in erster Linie Musik f?r Ihre Fans gemacht, sondern zuallererst mal f?r sich selbst. Die Stil Ver?nderungen hielten Sie f?r richtig und man berief sich auf die pers?nliche Weiterentwicklung der Musiker.
        Damit hatten sie ihren konsequenten Weg fortgesetzt, sich niemandem zu beugen oder zu rechtfertigen. Nicht einmal ihren eigenen Fans. Und f?r diese ehrliche Entschlossenheit und Konsequentheit liebten sie die Fans nochmals ein St?ck mehr.

        Zur gleichen Zeit, und zur Single Auskopplung ?Keine Amnestie f?r MTV? gab es eine Aktion der Onkelz in M?nchen, bei der demonstrativ auf einem gro?en Platz hunderte von Fernsehern verschrottet wurden. Es waren viele Onkelzfanz anwesend, es war Polizei anwesend aber es war doch friedlich. Stephan wollte damit seiner Wut ?ber den Fernsehsender Ausdruck verleihen, die in j?ngster Vergangenheit erst vorget?uscht hatten, sich objektiv mit den Onkelz auseinander zu setzen. Es wurden sogar Interviews gef?hrt. Doch der darauf folgende Bericht bei MTV spottete jeder Beschreibung. Wer sich den Liedtext des Liedes durchliest, versteht besser was gemeint ist.

        Es wurde wieder getourt und jedes Lied das mitgesungen wurde, kam einem Erlebnis gleich, welches keiner der Anwesenden, Fans oder Bandmitglieder, je vergessen k?nnte.

        Am 24.05.2004 traf es alle Onkelz Fanz wie eine Klinge ins Herz. Die Onkelz k?ndigten auf http://www.onkelz.de ihren R?cktritt an. Das kurz vor der Ver?ffentlichung stehende Album ?Adios? sei das letzte ihrer Karriere und die folgende Tour w?rde ebenfalls die letzte sein.
        Die Erkl?rungen, die die einzelnen Mitglieder nach und nach abgaben, in denen sie die Gr?nde der Trennung darlegten, k?mmerten die Fans zu Anfang recht wenig. Zu gro? war der Schmerz, zu gro? der Verlust, den man schon jetzt f?rmlich sp?ren konnte.
        Es flossen viele viele Tr?nen. Die G?steb?cher diverser Fanpages und nat?rlich allem voran das von onkelz.de quollen ?ber von Bitten nicht aufzuh?ren. Von Selbstmord Geschwafel einiger Fans, die es ganz hart traf und einfach nur hysterischen Hilferufen der Fans, die das davon schwimmen sahen, was ihnen in Ihrem Leben so unglaublich viel bedeutet hatte.
        Auch wir von http://www.heilige-lieder.de konnten es kaum fassen und die Trauer und das Entsetzen war gro?.
        Man konnte sich eine Welt ohne die 4 Frankfurter einfach nicht mehr vorstellen. Sie, die sie so viel f?r jeden von uns getan haben, unser Leben bereicherten und ver?nderten, von denen wir so viel gelernt haben, sollten einfach nicht mehr da sein ? UNVORSTELLBAR !
        Aber dennoch grausame Realit?t.
        Nach ca. 4 Wochen legte sich die ohnmachts Trauer und die kn?ppelharte Realit?t holte einen ein. So viele Fragen, so viele Dinge die erledigt werden wollten. Die kommende Tour w?rde die letzte sein? Karten mussten her, und zwar dringend! Sobald der Vorverkauf anfing, war man ger?stet. Aber erstmal lies das Album noch auf sich warten.
        Zuerst kam die Single ?Onkelz vs. Jesus? auf den Markt. Eine Zeitreise der Onkelz durch ihr Leben. Kurz und knackig zusammengefasst. Schon allein die Single l?ste wahre Jubelschrei der Fans aus.

        Am 26.07.2004 war es dann soweit. Das letzte Album der Helden aus FFM kam raus. Adios schoss von null auf Platz eins der Charts und niemand konnte sich der Stimmung des Albums entziehen. Es war wirklich ein w?rdiger Abschluss. Nicht betrauernd, sondern Mut f?r die Zukunft zusprechend. So klang das neue Album. Zwar war es wieder nicht so aggressiv wie die ?lteren Alben, aber es wurde durchweg wesentlich positiver aufgefasst als damals ?Dopamin?.
        Ein Konglomerat aus Themen der vergangenen Karriere wurden noch mal angesprochen.
        Die alten selbstdarstellerischen Texte, bei denen die Onkelz sich selbst feierten, fehlten genauso wenig wie Kritik gegen die Medien ?Stars?, Reflektionen der eigenen Vergangenheit und der Zukunft aller, Rechtsradikalismus, Zusammenhalt der Onkelz mit den Fans und der Fans untereinander und Drogen.
        Zu guter letzt wurde mit dem Lied ?Ihr h?ttet es wissen m?ssen? ein Lied geschrieben, bei denen man sich von seinen Fans verabschiedete. Es war direkt an die Fans gerichtet und man bedankte sich darin f?r den Support und die Freundschaft der vergangenen 24 Jahre.
        Bei den wenigsten blieben die Augen bei diesem Lied trocken?.

        Die nachfolgende Tour war, wie abzusehen, binnen wenigen Wochen ratze putze ausverkauft.
        Die Hallen brechend voll. Die Fans bis zum zerbersten gespannt, ihre Idole noch EINMAL auf einer Tour erleben zu d?rfen. Auf dieser Tour war alles Anders als jemals zuvor. JEDES Lied wurde noch fanatischer mitgesungen als sonst. Die Stimmung war bei jedem Konzert absolute Spitze. In Dortmund und beim letzten Konzert der Tour in Hamburg setzten sich oder knieten sich die Fans in der ganzen Halle als ultimative Respektsbekundung und Dankbarkeitsbezeugung auf den Boden, als Stephan die Ansage zum letzten Lied ?Ihr h?ttet es wissen m?ssen? machte.
        Welch asozial geiler Anblick. Tausende von Fans auf den Knien vor Ihren Idolen. Jeder der dabei war und dies einmal gesehen haben durfte, vergisst das niemals. So ging das letzte Konzert der letzten Tour zu Ende.

        Einige Tage vorher, beim letzten Konzert in der Frankfurter Festhalle, der Homebase der Onkelz und der Ort des Beginns ihrer Karrie, sagte Stephan folgende bewegende Worte zu den Fans, kurz bevor er das letzte Lied ank?ndigte:

        Die Welt war um einen grandiosen Live Akt kleiner. Vielleicht um ihren gr??ten.

        Bis auf eine Kleinigkeit. Die Onkelz k?ndigten schon vor der Tour an, zwei Abschiedskonzerte im Jahr 2005 auf dem Eurospeedway Lausitz zu spielen.
        Ein gro?es Festival mit den Onkelz und diversen Gast Bands. Etwas gro?es, wie es die Onkelz waren, verdiente auch eine gro?e Abschiedsparty.
        Sobald die Karten daf?r vorbestellt werden konnten, waren sie innerhalb weniger TAGE ausverkauft. ?ber einhunderttausend Karten?.

        Seit dem warteten die Fans ungeduldig aber auch voller Angst auf diesen gro?en Tag, an dem man noch ein letztes mal die Onkelz live sehen k?nne. Was sollte danach sein ? Was wird werden ?

        Die Zwischenzeit verbrachte man immer wieder mit diesen Gedanken.

        Aber einige Monate sp?ter r?ckte der Tag X immer n?her. Lausitz w?rde etwas gigantisches werden, soviel war sicher. F?r viele Menschen einer der traurigsten Tage, die man je erlebt hat. Aber dennoch eine riesen Party. 100.000 Onkelz J?nger auf einem Fleck. Wenn das mal nichts werden w?rde, was man niemals vergisst.

        Auto Korsos wurden geplant, Bahntickets bestellt, und alle Utensilien beisammengesammelt, die man brauchte. Zelte, Bierk?sten, Onkelz Klamotten und und und... Dann war es soweit.

        15.6.2005 Die Autobahnzubringer waren verstopft, Lausitz und Umgebung hatte soetwas noch nicht erlebt. 120.000 Menschen wollten kommen. Die meisten mit Ticket. Manche schmuggelten sich so herein. Aber wer konnte es ihnen verdenken. Jeder Fan wollte dabei sein. Dennoch blieb Vielen dieser Wunsch verwehrt, aus welchen Gr?nden auch immer. Es waren beileibe nicht alle da, die gerne dort gewesen w?ren.

        Die ersten Fans trafen am Mittwoch Mittag ein. Die Zelte wurden aufgebaut und die Party des Jahrtausends konnte starten. Ab Mittwoch dem 15.06.2005 starte die Superlative einer Party. Tags?ber konnte man Bier kaufen und sich den Arsch abfeiern. In 2 gro?en Zelten waren etliche Vorbands damit besch?ftigt, die Stimmung auf einem hohen Niveau zu halten. Was ihnen vortrefflich gelang. ?berall Onkelz Fanatiker zusammen, die Party machten. T?towierte H?rtner, langhaarige Metaller, Gymnasiasten, Normalos, Aussenseiter und was wei? ich noch was... Alle wollten nur feiern. Und das tat man bis zum Umfallen. Morgens schon die ersten Alkoholleichen, waren kein seltener Anblick. Man war das ne Party. ?berall schallte Onkelz Musik aus Autos, Ghettoblastern und den Kehlen der 120.000 Anwesenden. Ein riesiges Gel?nde. Eine Onkelz Stadt! Unbeschreiblich.

        Diese Party zog sich bis Freitag Abend hin. Dann kamen wieder nach etlichen Vorbands zum ersten mal (und vorletzten mal) die Onkelz auf die B?hne. Bis dahin war es schon ein toller Abend. Lemmy von Mot?rhead (die eine der Vorgruppen waren), wurde fr?her am Abend, n?mlich kurz vor dem Auftritt von Mot?rhead per Hubschrauber eingeflogen und sp?testens ab diesem Zeitpunkt wurde die Stimmung immer und immer besser, obwohl sie schon die ganzen Tage super war. Der erste Abend war den ersten 12 1/2 Jahren Ihrer Karriere verschrieben und dementsprechend war auch die Song Auswahl. Sogar ein letzter Gru? an die Bundespr?fstelle wurde mit dem Lied "Der nette Mann" abgeschickt. Botschaft:"Leckt uns!". Onkelz @ its best!

        Aus (ich sage es gerne immer wieder, weil es so unglaublich ist) !120.000! Kehlen klang synchron jede Strophe eines jeden Liedes der Onkelz! Viele der Vorbands (unter Anderem auch Machine Head, welche nun wirklich schon viel gesehen haben und auch schon international sehr gro?e Konzerte gespielt haben), hatten soetwas noch nicht gesehen. ?ber 50 Moshpits vor der B?hne und ?berall OnkelzWAHN ! Die M?nder gingen auf, genau wie die Augen und alle konnten kaum fassen, was sie da sahen. Fast 3 Stunden lang wurde jedes Lied fanatisch mitgesungen, mitgegr?hlt und mitgefiebert. Schlie?lich h?rte man jedes der Lieder das letzte mal "live". Der Abend war grandios.

        Am Samstag wurde der Tag wieder mit Vorbands mehr als nur "?berbr?ckt" bis die Onkelz kamen. Die Stimmung war komisch. Fast melancholisch. Man sp?rte das Ende mit jeder Faser seines K?pers n?her und n?her kommen. Ein bedr?ckendes und beklemmendes Gef?hl. Heute Abend w?rden die letzten Noten der Onkelz erklingen und man h?rte das letzte mal Kevins Stimme, wie sie einem "live" Geschichten ins Ohr fl?stert. Melodische Geschichten von Trauer, Wut, Rebellion und Stolz. Von Freude, Gl?ck, Hoffnung und wahrer Freundschaft.

        Die Onkelz kamen sp?t Abends auf die riesige B?hne. Wie Gestern, nur mit Liedern der zweiten H?lfte Ihrer Karriere. Die zweiten 12 1/2 Jahre. Wie am Abend zuvor wurde JEDES Lied von ALLEN mitgesungen. Asozial geil! Der pure Wahnsinn! In Worten nicht wiederzugeben. Man erlebte das letzte Konzert der Band wie in einer Art Trance, zum ?berlegen und Trauern blieb 3/4 des Konzertes keine Zeit, weil man mit allen Sinnen geno?. Mit Auge und Ohr die Onkelz, mit dem Mund etliche Biere und mit der Nase den Duft der Geschichte, die allgegenw?rtig war. JEDEM war klar, dass man in diesem Moment Geschichte schrieb. Wieder fast 3 Stunden lang Onkelz vom Feinsten.... Fan aus tiefstem Herzen zu sein, war etwas was man nocht beschreiben konnte, sondern nur f?hlen und in diesem einen speziellen Fall auch zeigen konnte. Man zeigte den Onkelz, was sie einem bedeuteten. Indem man man ihnen ein Fest gab, bei dem jeder nur das Ziel hatte, seinen Idolen einen w?rdigen Abschied zu geben. OHNE Schl?gereien, OHNE Randale, OHNE Notwendigkeit eines Eingriffs seitens der Polizei. Etwas, was viele Zweifler vorher f?r unm?glich gehalten haben. Das ganze Wochenende verlief friedlich. Alle 120.000 Menschen waren eine Familie. Keine Fans, EINE FAMILIE! Dann... kurz vor Ende setzte Stephan zur ultimativen Abschiedsrede an, und allen Menschen steckte ein Klo? im Hals, der so gro? wie ein Fussball zu sein schien:

        Das wars! 120.000 Menschen knieten sich hin und schrieen "Wir danken euch!" wie aus einer gigantischen Kehle. Ein Anblick und eine Akustik, die man unm?glich vergessen kann. Nichtmal, wenn man 2 Leben daf?r Zeit h?tte. Einer der emotionalsten Ereignisse die man sich vorstellen kann. W?hrend das letzte Lied "Ihr h?ttet es wissen m?ssen" lief, bei dem Kevin schon vor lauter Tr?nen und Trauer keine Stimme mehr hatte, sah man kaum einen, der nicht Rotz und Wasser heulte. Skins, Punks, T?towierte Rocker, M?nner, Frauen... einfach ALLE heulten sich die Augen aus. Das war der stillste Moment der letzten 4 Tage. Kaum einer konnte noch singen, man war zusehr mit Schluchzen besch?ftigt.


        Aber auch diese Melodie flachte irgendwann ab, die T?ne wurden leiser und pl?tzlich war es aus! Im wahrsten Sinne des Wortes. Die Onkelz gab es nicht mehr. Als die letzte Note im Klang der Nacht unterging war es vorbei. Nach dem Outro "A.D.I.O.Z.", w?hrend dem sich nochmal die 4 Frankfurter unten im Graben bei den Fans verabschiedeten, erklang pl?tzlich der erste Ton des Instrumentalliedes "Baja" vom schwarzen Album. Rechts von der B?hne startete ein riesiges Feuerwerk. Minutenlang krachte eine Rakete nach der Anderen am Nachthimmel ?ber dem Lausitzring in 1000 St?cke. Eine wahnsinnige Farbenpracht. Untermalt von Baja schien Alles sehr surreal. Fast wie im Traum. Und die Tr?nen der Fans wollten nicht weniger werden.... Man dachte auch an Alle Fans, die Zuhause in diesem Moment an die Onkelz dachten und an das, was sie gerade verpassten. Aber JEDER Fan war im Geiste an diesem Abend vor der B?hne. Alle waren E.I.N.S. Und dieses Gef?hl nahm man mit in die Zukunft.

        Aber als auch die letzte Rakete die Welt verlassen hatte, machte man sich, nach 5 Minuten langem Ohnmachtsschweigen wieder zur?ck zu seinen Zelten. ?ber 100.000 Menschen brachen zu einem der schwersten G?nge ihres Lebens auf. Dem Gang in eine neue Zeitrechnung, dem Gang in eine neue Welt, dem Gang, in ein Leben ohne die Onkelz. Die Musik blieb, das ist richtig, aber zur?ck blieb dieses ungute Gef?hl, etwas wichtiges verloren zu haben. Zu WISSEN das "Die ONKELZ" da sind. Man irgendwann wieder neue Noten h?ren w?rde. Zu WISSEN, das irgendwo dort draussen, 4 Frankfurter Jungz sind, die wissen, wie es ist, so zu sein wie man selbst. Anders! Dieses Gef?hl fehlte nun. Und dieses Gef?hl war ?tzend. Nichts destotrotz musste man sich damit abfinden. Und entgegen allen Worten von Gonzo und Stephan von der Abschlussrede, wurde an diesem Abend nur noch wenig gefeiert. F?r die Meisten gab es nichts mehr zu feiern. F?r die meisten war jetzt Zeit zu trauern.

        Als man Nachts im Zelt lag, h?rte man im Geiste noch die Noten und die Rufe der vergangenen Stunden. Und traurig, aber total fertig schliefen die Meisten dann ein.

        Am n?chsten Morgen, begann die Heimreise. "... ich lasse Alles zur?ck, Alles und Jeden und beginne die Suche nach, einem neuen Leben...".

        Vaya Con Tioz war vorbei,... die Onkelz waren Geschichte.

        Einige Tage sp?ter las man folgende r?ckblickende Worte von Stephan Weidner auf der Onkelz Homepage:

        "04.07.2005 Abschiedsgruss von Stephan an Euch Zum Abschied liebe....

        Neffen und Nichten!

        ich versuche ?ber etwas zu schreiben f?r das es keine Worte gibt. Aus Gegenwart wurde Geschichte. Ich will uns aber nicht selbst beweihr?uchern, deshalb reduziere ich diesen Eintrag darauf, mich aus tiefstem Herzen bei Euch zu bedanken. Wie hart der Abschied war, werdet Ihr uns angesehen haben. Ich f?r meinen Teil habe die 2. H?lfte des Konzerts in einer Art Trance verbracht, kann mich an so manches nicht mehr erinnern. Die Gesten, das Meer aus Armen, die "wir danken Euch" Rufe, haben sich aber tief in mein Innerstes gebrannt. Nichts kann das Gef?hl beschreiben, das ich hatte als Ihr Euch hingekniet, gesetzt was auch immer getan habt. Eine Respektsbekundung die wohl keinem K?nstler jemals widerfahren ist oder widerfahren wird. Ich gestehe, dass so etwas kaum zu verarbeiten ist. Wie soll man das jemandem erkl?ren der es selbst nicht gesehen hat? Ich hatte sicher nicht in jeder Hinsicht meinen besten Tag, unter den Umst?nden und dem Druck und den kaum zu kontrollierenden eigenen Emotionen finde ich es jedoch legitim, mal daneben zu greifen. Die Stimmung, die Hingabe und Eure Ges?nge haben mich getragen und das bis zum Schluss. Ich h?tte nie gedacht, dass es m?glich ist, von der ersten bist zur letzten Reihe ein Gef?hl zu transportieren, das mich mit tiefer Dankbarkeit erf?llt. Ihr wart an diesem Tag der f?nfte Onkel. Ihr habt Euch selbst ?bertroffen und uns, vor allem aber mich damit von Lied zu Lied gepeitscht. Ich wollte euch an diesem Abend noch soviel sagen, aber ich kann mich nicht einmal mehr an ein einziges Wort meiner Schlussansage erinnern. Ich habe aber mit jeder Faser meines K?rpers Eure Dankbarkeit und von Herzen kommende Begeisterung gesp?rt. Ich bin wahnsinnig stolz, das erlebt haben zu d?rfen. Wir sind eine Familie, vielleicht sogar mehr als das, etwas das einem immer zur Seite steht. Mit VCT schrieben wir Geschichte und schlossen das Buch. Ein Buch, auf das wir Tausend Jahre gewartet haben. Pure Alchemie. Ich gehe, und das mit erhobenen Haupt und dem Wissen, dass es vorbei, doch nicht vergessen ist . Erz?hlt es Euren Kindern. Vaya con Tios und tr?umt so lange Ihr k?nnt. Bleibt frei. Danke f?r alles!!

        Es tut W

        Stephan"


        Mit diesen Worten, verabschiedete sich eines der gr??ten musikalischen Genies aller Zeiten. Ein Mann, der einem mit seinen Texten, so unglaublich viel gegeben hatte. Er, Pe, Gonzo und Kevin hatten f?r das was sie getan hatten, aber noch viel mehr f?r das was sie waren und weitergaben, einen ewigen Platz in den Herzen aller Onkelz Fans.

        Und, um mich mal selbst zu zitieren aus einem unserer Foren Threads:

        "Lasst die Welt eure Stimme h?ren. Jetzt m?ssen wir daf?r sorgen, dass die Welt die Onkelz niemals vergisst. Wir sind stolz drauf, Onkelz Fanz zu sein ! Lasst es uns heraus schreien ! Gaaaaaanz laut ! Die Welt soll es h?ren ! WIR f?hren den Kampf f?r die Onkelz weiter... f?r die Wahrheit, gegen die L?gen ! Das erste, wovon ich meinen Kindern erz?hlen werde, wenn ich welche habe, werden die Onkelz sein. Aus jeder Phaser meines K?rpers wird der Stolz triefen den ich empfinde, ganz tief in meinem Inneren !!!! Die Stimmen meiner Seele haben einen Namen : B?HSE ONKELZ ! Das wird sich niemals ?ndern... Onkelz 4 Life ! Onkelz ist nicht nur eine Band... das ist verdammt nochmal eine Lebensauffassung.... und solange wir diese Leben, werden die Onkelz niemals "sterben" oder in Vergessenheit geraten".


        Mehr bleibt nicht zu sagen. DANKE f?r Alles. Niemals wird man sie vergessen. Wir tr?umen und bleiben frei... dank dem gr??ten Ph?nomen unserer Epoche, den "B?HSEN ONKELZ
        geklaut von: http://www.heilige-lieder.de/index2.php?seite=bandinfo
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        bilder:



        http://www.onkelz.de
        http://www.myspace.com/heiligelieder (inoffizell)
        http://www.myspace.com/unofficalonkelz (inoffizell)
        http://www.heiligelieder.de

        ----------------------------------------------------------------
        ich weiss es ist keine "kurze" bio aber es sind die onkelz deren geschichte kann man nicht in 5-6 s?tzen erz?hlen (mal abgesehen davon das ich finde das die bio auf hl sehr gut geschrieben wurde)
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        anspieltipps kann ich nicht wirklich geben weil ich jedes album liebe w?rde aber e.i.n.s. viva los tioz (auch wenn es das "ungeliebte baby" der band ist finde ich das es eines der besten alben ist) b?ses m?rchen...ach wat weiss ich,h?rt euch "Gestern war heute noch morgen" an das ist ne best of + abschieds dvd nat?rlich :]
        meine meinung:
        ich liebe die onkelz seit ich 10 bin,war auf unz?hlige konzerte (ua dem abschiedskonzert)von denen hatte die gelgenheit sie 2-3 mal zu treffen als die trennung bekannt gegeben wurde war ich am boden zerst?rt und auf dem abschiedskonzert habe ich geheult wie ein schlosshung + ich plane ein onkelz tattoo (bzw 2) w?rde sogar behaupten das sie mich/mein leben gepr?gt haben


        [neue icq nr]
        Last.fm |myspace
        L.D.B.

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        • #5
          Re: B?hse Onkelz

          ich wurde ja erst durch dopamin so richtig infiziert.
          und auch wenn ichs affig finde, irgendwie ist es eben so, wie es bei zu nah an der wahrheit beschrieben. man kommt nicht so recht von weg
          ich wei?, dass es absolute prollomusik ist - aber im herzen bin ich ja doch proletarier, nicht umsonst komm ich ausm arbeiterschlie?fach


          finde zwar einige texte ziemlich affig, dieses durchhalteparolengebolze geht mir auf den z?nder und viele der texte sind mir auch zu schmalspurig, aber einiges fesselt dann eben doch. und selbst ich, der ich doch noch einige distanz zur band und der musik habe, habe doch einige mal eine richtige g?nsehaut bekommen bei der berlin dvd und den ausschnitten vom lausitzring. auch wenn ich nicht traurig bin, nicht dagewesen zu sein. (die aktuelle thor steinar fr?hlings- und sommerkollektion kann ich mir auch zu hause angucken).

          finds allgemein sehr schade, dass ungef?hr 7 von 10 fans ziemliche affen sind. tendenz nach oben offen. anscheinend geh?rt es f?r den fu?balllfanvorstadtfascho ja zum guten tun, auch einen onkelzaufn?her aufm rucksack zu haben sonstige lieblings"bands" sind dann scooter, cascada, sido und fler.


          fand das konzert 2004 extrem geil, z?hlt immernoch zu einem meiner absoluten lieblingskonzerte. aber auch sind eben einige sprallos nach dem konzert mit ihren landser shirts rumgelaufen. daraus kann ich der band nicht unbedingt einen strick drehen, unangenehm ist es mir aber trotzdem.
          we start to question our actions, question ourselves
          in the end we're questioning the whole entire world
          their eyes are fixing our failures
          forming our words into weapons
          and through my bitter eyes i see everything that i loved so much
          turns into the counterpart of my gentle memories
          words can't express my hate
          fists can't release this anger
          we're going down together and forever
          my beloved fellow, we are losing heart.

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          • #6
            Re: B?hse Onkelz

            das mit 7 von 10fans stimmt schon daf?r sind die anderen 3 aber das krasse gegenteil (mein versicherungsberater +mein steuerberater+ der lehrer meines bruders sind fans , so das sind schonmal drei als beispiel )
            [neue icq nr]
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            L.D.B.

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            • #7
              Re: B?hse Onkelz

              Tats?chlich ist es schade dass der Ruf der Onkelz von den Gartennazis und Dorffaschisten runter gezogen wird, allerdings sind die richtigen Fans unbezahlbar und einfach die treuesten in Deutschland (wenn nicht sogar der Welt)
              Der Morgen lief ganz gut... dann bin ich aufgewacht.

              Comment


              • #8
                Re: B?hse Onkelz

                n paar lieder sind ganz gut, aber sonst nich so mein fall...
                It's nice to be important, but it's more important to be nice.

                http://www.lennartgoetsch.co.cc

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                • #9
                  Re: B?hse Onkelz

                  Originally posted by Giog
                  H?r ich mittlerweile ab und zu ganz gerne, aber mehr als 5-6 Lieder hab ich auch nicht.
                  dank der wunderwundertollen Emosatan( ) hab ich nun ca 20 Lieder mehr und ich find eigentlich alles toll <3
                  Riposa in Pace Ellen


                  Und ruft uns einst auch das Geschick
                  wohl in ein fernes Land,
                  dann schlingt sich stolz um uns're Brust
                  das schwarz und gelbe Band.

                  Comment


                  • #10
                    Re: B?hse Onkelz

                    Definitiv nicht mein Fall! Da h?r ich ja lieber Landser "lol" >Joke
                    A fool with a tool is still a fool.

                    Comment


                    • #11
                      Re: B?hse Onkelz

                      die haben nen paar gute songs wie prinz vaalium, auf gute freunde und sowas hat man und noch nen paar mehr, aber recht is absoluter schiss...vorallem solche lieder wie "kirche" sto?en bei mir auf einen grundlosen, hassvollen gedanken, der v?llig unbegr?ndet ist und sie einfach nur aufmerksam haben wollen! au?erdem distanziere ich mehr als mehr von denen, da ich eher so nach der ?rzte-Moral gehe

                      Scheint die Sonne auch f?r Nazis?*




                      *Wenn's nach mir geht, tut sieh's nicht!
                      I Run
                      'Til The Silence Splits Me Open
                      I Run
                      'Til It Puts Me Underground
                      'Til I Have No Breath
                      And No Roads Left
                      But One!

                      Comment


                      • #12
                        Re: B?hse Onkelz

                        kirche ist eben eines dieser klassischen beispiele, wie schmalspurig die onkelz fahren.
                        mal abgesehen davon, dass ich es inhaltlich teilweise widerspr?chlich finde.
                        nichtsdestotrotz enth?lt es nat?rlich auch wahre gedanken.
                        we start to question our actions, question ourselves
                        in the end we're questioning the whole entire world
                        their eyes are fixing our failures
                        forming our words into weapons
                        and through my bitter eyes i see everything that i loved so much
                        turns into the counterpart of my gentle memories
                        words can't express my hate
                        fists can't release this anger
                        we're going down together and forever
                        my beloved fellow, we are losing heart.

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                        • #13
                          Re: B?hse Onkelz

                          Originally posted by beachbullette
                          kirche ist eben eines dieser klassischen beispiele, wie schmalspurig die onkelz fahren.

                          Was meinst du mit schmalspurig?
                          Der Morgen lief ganz gut... dann bin ich aufgewacht.

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                          • #14
                            Re: B?hse Onkelz

                            es sind eben gro?teil sehr eindimensionale texte.
                            der geneigte fan erkl?rt das dann immer mit "die sagen es eben so, wie es ist", aber ich finde schon, dass es die ganze sache etwas, nunja, eben schmalspurig aussehen l?sst. nicht besonders tiefgehend. nicht besonders fordernd f?r den h?rer. und dieses wenig tiefgehende zeigt sich dann eben auch in gro?en teilen der h?rerschaft.
                            we start to question our actions, question ourselves
                            in the end we're questioning the whole entire world
                            their eyes are fixing our failures
                            forming our words into weapons
                            and through my bitter eyes i see everything that i loved so much
                            turns into the counterpart of my gentle memories
                            words can't express my hate
                            fists can't release this anger
                            we're going down together and forever
                            my beloved fellow, we are losing heart.

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                            • #15
                              Re: B?hse Onkelz

                              Naja da dr?ber kann man lange und ausgiebig diskutieren, und ich habe schon einige dieser Diskussionen hinter mir.
                              Allerdings muss man wohl sagen das die Fans jene waren denen es auf den Sack gegangen ist das niemand etwas gegen die allgemeine Meinung gesagt hat und seinen eigenen Kopf hatte, wie ein Ausenseiter in einer Klasse der sich alleine durchboxt, und eben dies haben die Onkelz gemacht.

                              Ich weis nicht wie viele Lieder von denen geh?rt hast aber mir fallen ne Menge ein die nicht schmalspurig sind.
                              Dieses wenig tiefgehende sieht man an den Mitl?ufer fans die vor zwei Jahren auf einen fahrenden Zug gesprungen sind, als die Onkelz gerade davor waren aufzuh?ren, da hat man meistens diese Fans gesehen die heute mit irgendwelche Billy Talent oder ?hnlichen Shirts umher rennen.
                              In den richtigen Fans leben die Onkelz weiter.

                              Eben ansichtssache was man als schmalspurig ansieht....
                              Der Morgen lief ganz gut... dann bin ich aufgewacht.

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