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"The days go on and on... they don't end. All my life needed was a sense of someplace to go. I don't believe that one should devote his life to morbid self-attention, I believe that one should become a person like other people."
Szene 1: Eines der ber?hmten New Yorker Yellow Cabs f?hrt durch das n?chtliche New York. Aber es ist nicht so wie wir es kennen, es ist nicht so wie in den sch?nen Sendungen ?ber New York oder in irgendwelchen romantischen Kom?dien.
Die Nacht ist in ein h?llisch-rotes Licht gebetet, der Regen l??t die Stra?e armseelig aussehen, Dampf st??t aus einem Abflussdeckel, d?stere Musik von Bernard Herman, Komponist vieler klassischer Hitchcockfilme ert?nt.
Und dann durchschneidet das gelbe Taxi den Nebel, weniger fahrend als gleitend wie ein Boot in durch die Wasser des Styx, den Fluss zur Unterwelt. Schnitt. Nun sehen wir die Augen des Protagonisten, durch die wir diesen Film erleben w?rde. Man sieht im die Anspannung an, wir wechseln in seine Perspektive und sehen nur ein verschwommenes Bild des n?chtlichen New Yorks, mit den blickenden Lichtern der Werbetafeln, der Reflektion dieser in den Regnerischen Pf?tzen, Autos, Menschen...
Alles im h?llischen Rot.
Szene 2: Der Protagonist betritt einen Raum, es ist das B?ro eines Taxiunternehmens, schmierige Gestalten im Hintergrund. Travis m?chte einen Job, in der Nacht, die Zeit in der nicht zur Ruhe kommend, schlaflos, durch die Stadt geistert. Wieso nicht damit Geld verdienen. Er unterh?lt sich mit dem Chef, wir erfahren mehr ?ber ihn. 26, kaum Schulbildung, Ex-Marine, Vietnam-Veteran. Einer dieser Farm-Boys, die sich keine College-oder Universit?tsausbildung leisten konnten um sich vom Milit?rdienst befreien zu lassen, f?r ihr Land k?mpften, als M?rder verunglimpft wurden und nun sehen m?ssen wie sie mit ihren Erfahrungen leben sollen. Alleine Gelassen. Travis bekommt den Job, Anerkennung, ein Ziel, W?rme, Heilung bekommt er nicht. Er wird dies auch nicht bekommen.
Paul Schraeders und Martin Scorsesses Meisterwerk ist das Psychogramm eines vereinsamten, nach Sinn suchendem Mannes der durch seine psychologischen und sozialen Umst?nde zum Einzelg?nger und Gewaltverbrecher wird.
Durch seine Analytische Art beh?lt dieser Film eindrucksvoll seine Aktualit?t. F?r den Charakter Travis Bickle schwankt man immer wieder zwischen Mitleid und Schrecken. Zugleich verdeutlicht er, da? der Ausbruch individueller Gewalt mit einem allgemeinen Klima latenter Brutalit?t und Abstumpfung zusammenh?ngt.
Darsteller:
Robert DeNiro
Jodie Foster
Harvey Keitel
etc.
Regie: Martin Scorsesee
Drehbuch: Paul Schraeder

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