Ich hab zuerst nur den geh?rt gehabt in Alabama/USA.Dann kam meine Mum heim und sagte zur mir ob ich das mit dem Amoklauf geh?rt h?tte, ich sagte ja den da in den USA, sie meinte Nein der in der N?he von Stuttgart. Ich schaute sie geschockt an und guckte sofort im Internet nach. Der 17-j?hrige hat 16 Leute get?tet und er wurde von der Polizei erschossen.
Wenn ich sowas h?re, krieg ich echt Panik mein Kind irgendwann mal in den Kindergarten bzw. in die Schule zu schicken. Es k?nnte ja ?berall und jederzeit passieren.
ist schon echt schlimm. ich dachte nach erfurt kommt es so bald nicht mehr zu so einem amoklauf in den ausma?en.
aber man sieht, wenn jemand so krank ist und es sich in den kopf gesetzt hat, kann man es kaum verhindern. ist eben so wie mit naturkatastrophen...
trotzdem sollte man das ruhig analysieren und danach die thesen aufstellen, wieso, weshalb, warum es zu diesem amoklauf kam.
wahrscheinlich wird in den n?chsten wochen wieder ?ber gewaltt?tige filme, spiele ect. diskutiert werden um sich schnell und leicht eine erkl?rung zu suchen warum manche jugendliche so auskeksen.
Ich will nicht sterben. Es gibt noch so viele Dinge die nicht mir geh?ren.
Zeigt wieder einmal, dass der Mensch nicht bereit ist, zu lernen. Erfurt ist schon 7 Jahre her, aber es hat sich nichts getan, was irgendwas ge?ndert h?tte.
Wenn soetwas passiert, spielen immer einige Faktoren zusammen, das ist unbestritten, aber es ist das Vers?umnis der Gesellschaft und der Politik, dass bestimmte Faktoren immernoch nicht ausgeschaltet sind. Klar, manche Leute haben einfach eine psychische Veranlagung daf?r, die nicht offen zu Tage tritt und das Verhindern aller Amokl?ufe unm?glich macht, aber meiner Meinung nach betrifft das einen von zehn F?llen.
Politik und Gesellschaft, so scheint es bei solchen Anl?ssen, k?nnen nur verurteilen und kondolieren, nicht aber kritisch selbstreflektieren.
Es ist nicht so, dass ich Amokl?ufe guthei?e und unterst?tze, aber gewisse Motivationen kann ich nachvollziehen.
Desweiteren stimme ich 3Zack zu, die Medien werden die gef?hrlichen Drei (Spiele, Filme, Musik) wieder zur L?sung des Falls zu Rate ziehen und das perfekte Weltbild dann auch wiederherstellen. Wie sehr ich mich schon darauf freue.
Noch kurz zum Thema "Nirgendswo ist man mehr sicher": Ja nat?rlich ist man das nicht. Die Welt ist ein h?chst gef?hrlicher Ort, war sie schon immer, seit unsere Spezies aufgetaucht ist und seitdem haben sich die Dinge nicht zum besseren ver?ndert. Tod und Ungl?ck sind allgegenw?rtig, aber man kanns auch ?bertreiben. Wo k?men wir hin, wenn jeder sich die ganze Zeit alle Gefahren, in denen er schwebt vergegenw?rtigen w?rde? Wir w?rden alle durchdrehen, uns Atombunker bauen und diese nicht mehr verlassen. Das kanns ja auch nicht sein.
Well, you look at me once, you look at me twice,
You look at me again there's gonna be a fight
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Sehr besorgniserregend finde ich wie der Junge seinen Amoklauf durchgef?hrt hat bzgl. dem S?ndenbock "Ballerspiele". Gezielt habe er die K?pfe der Sch?lerinnen und Sch?ler anvisiert...,um anschlie?end "auf Teufel komm raus" zu fl?chten. Ich m?chte nur mutma?en, dass er so kaltschn?uzig vorgegangen ist, wie in den ber?chtigen PC Spielen, in denen gerade solche Szenarien einer Amokl?ufer Flucht zum Spielgeschehen beitragen k?nnen. Dabei bin ich kein Gegner von Ego-Shootern!
Man beachte die Beitragsnummer oben. Man konnte diesen Beitrag (Original) auch bei Google finden, das Forum wurde allerdings mittlerweile vom Server genommen.
Mal allgemein f?r den Thread, es w?re nicht schlecht wenn man irgendwelche angeblich wahrheitsgetreuen Informationen mit Quellen irgendwie belegt. Finds erb?rmlich genug dass nach so einer Tat von ?berall irgendwelche Unwahrheiten hereingestreut werden, da brauchen wir hier keine Infos, die der Cousin des Bruders der besten Freundin von Tante Hilde erz?hlt hat.
Wenn soetwas passiert, spielen immer einige Faktoren zusammen, das ist unbestritten, aber es ist das Vers?umnis der Gesellschaft und der Politik, dass bestimmte Faktoren immernoch nicht ausgeschaltet sind. Klar, manche Leute haben einfach eine psychische Veranlagung daf?r, die nicht offen zu Tage tritt und das Verhindern aller Amokl?ufe unm?glich macht, aber meiner Meinung nach betrifft das einen von zehn F?llen.
Veranlagung? Du meinst manche Leute kommen auf die Welt und sind praktisch schon Amokl?ufer? Ich glaube das betrifft garkeinen von 10 F?llen.
Politik und Gesellschaft, so scheint es bei solchen Anl?ssen, k?nnen nur verurteilen und kondolieren, nicht aber kritisch selbstreflektieren.
Wer ist denn die "Gesellschaft"? Wenn das einfach alle B?rger sind, dann reflektieren die doch auf jeden Fall selbstkritisch, immerhin werden ja einige M?gliche Ursachen festgestellt.
Die Welt ist ein h?chst gef?hrlicher Ort, war sie schon immer, seit unsere Spezies aufgetaucht ist und seitdem haben sich die Dinge nicht zum besseren ver?ndert.
Och, ich glaube schon dass wir bedeutend sicherer leben als irgendein Steinzeit-Mensch. ;D
Tod und Ungl?ck sind allgegenw?rtig, aber man kanns auch ?bertreiben. Wo k?men wir hin, wenn jeder sich die ganze Zeit alle Gefahren, in denen er schwebt vergegenw?rtigen w?rde? Wir w?rden alle durchdrehen, uns Atombunker bauen und diese nicht mehr verlassen. Das kanns ja auch nicht sein.
Jo, das stimmt.
Two roads diverged in a wood, and I -
I took the one less traveled by,
And that has made all the difference.
Veranlagung nicht im Sinne von "geborener Amokl?ufer" sondern ein ungesundes Zusammenspiel mehrerer psychischer Faktoren zB. gest?rtes Selbstbild, Depressionen, Cholerik etc. Wohlgemerkt spreche ich von einem Zusammenwirken, ein "Symptom" reicht sicherlich nicht aus.
Alle B?rger, ja. Aber selbstkritisch sind nur die wenigsten. Egal welche Berichterstattung ich zu dem Thema sehe, immer wird nach gesellschaftsexternen Ursachen gesucht: Psychische Probleme des T?ters, Spiele, Musik, Filme, you name it. Selten bis nie wird nach Vers?umnissen der Gesellschaft gefragt. Welche das sind? Zum Beispiel die Tatsache, dass Lehrer und Eltern sich nicht mehr um ihre Kinder k?mmern, Beispiel Mobbing: Die Lehrer kriegen oftmals nichts mit bzw interessieren sich daf?r kaum, genauso wie viele Eltern, die Mobbing nicht ernst nehmen und mit Durchhalteparolen ankommen, ala "Was dich nicht umbringt, macht dich h?rter" oder "So schlimm wird's ja nicht sein.
Oder auch, dass es eine Schere zwischen den Bildungssystemen gibt, alles unter Abitur ist eh nichts wert und ein Versager.
Zum Beispiel den Faktor, dass man sich allein und ohnm?chtig f?hlt, wenn man jahrelang gedem?tigt und nicht ernst genommen wurde, von keinem. Ich wei? selber, wie meine ersten drei Jahre auf dem Gymnasium waren und ich kann dir sagen, dass war nicht sehr sch?n. Man k?nnte es durchaus als Mobbing bezeichnen, was da gelaufen ist, aber von den Lehrern kam keine Hilfe (nicht mal bei recht offensichtlichen Aktionen) und meine Eltern waren auch keine gro?e Hilfe. Ich habe mir selbst geholfen und habe seit der Achten oder Neunten Klasse bis zum Abitur Ruhe gehabt. Dennoch habe ich mir einen Hass oder eine starke Abneigung gegen meine damaligen Unterdr?cker bewahrt, bis zum Abitur. Wenn ich ehrlich bin, h?tte ich mich sehr gerne ger?cht, auch sp?ter noch. Allerdings war ich vern?nftig genug zu sehen, dass das nichts bringt und eher mein Nachteil w?re. Aber was ist mit denen, die das nicht k?nnen? Die sich nicht wehren k?nnen und alles in sich hineinfressen, bis sie explodieren?
Zum Schlu? noch ein kleines Wort an Spike-Minoda-Fan: Ich m?chte dich doch herzlich bitten, dich halbwegs von ernsten Themen fernzuhalten, mit deiner Polemik, deinem Pathos und deinen nicht ratifizierten Halbwahrheiten, ich komm mir ja schon vor, als w?rd ich mit der Bildzeitung diskutieren.
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Veranlagung nicht im Sinne von "geborener Amokl?ufer" sondern ein ungesundes Zusammenspiel mehrerer psychischer Faktoren zB. gest?rtes Selbstbild, Depressionen, Cholerik etc. Wohlgemerkt spreche ich von einem Zusammenwirken, ein "Symptom" reicht sicherlich nicht aus.
Ja, das ist doch klar. Die Frage ist doch eher, woher diese Symptome kommen. Dass Amokl?ufer wohl psychische Probleme haben bezweifelt glaube ich keiner.
Alle B?rger, ja. Aber selbstkritisch sind nur die wenigsten.
Du musst aber doch unterscheiden zwischen einer selbstkritischen Gesellschaft und selbstkritischen B?rgern. Wenn du sagst die Gesellschaft umfasst die Allgemeinheit deutscher B?rger, dann ist sie definitiv selbstkritisch. Denn die B?rger ?berlegen sich, was die B?rger falsch machen, und finden auch einzelne Sachen.
Das heisst aber ja nicht, dass jeder einzelne selbstkritisch ist. Selbstverst?ndlich denkt sich der B?cker von nebenan nicht unbedingt wo seine Schuld an der ganzen Sache liegt. Aber solang du Computerspieler nicht aus der Gesellschaft ausgrenzt, ist sie schon noch selbstkritisch.
Ein Teil der Gesellschaft kritisiert halt einen anderen.
Egal welche Berichterstattung ich zu dem Thema sehe, immer wird nach gesellschaftsexternen Ursachen gesucht: Psychische Probleme des T?ters, Spiele, Musik, Filme, you name it.
Was ist psychischen Problemen von Jugendlichen und Medien gesellschaftsextern? o.O
Und wie schon erw?hnt, die psychischen Probleme sind Fakt, man sucht eher nach Ursachen f?r diese Probleme.
Welche das sind? Zum Beispiel die Tatsache, dass Lehrer und Eltern sich nicht mehr um ihre Kinder k?mmern, Beispiel Mobbing: Die Lehrer kriegen oftmals nichts mit bzw interessieren sich daf?r kaum, genauso wie viele Eltern, die Mobbing nicht ernst nehmen und mit Durchhalteparolen ankommen, ala "Was dich nicht umbringt, macht dich h?rter" oder "So schlimm wird's ja nicht sein.
Ich finde nicht, dass man die Lehrer daf?r verantwortlich machen kann, wenn die Kinder Probleme haben, das ist nicht ihre Aufgabe. Aber bei ihnen genau wie bei den Eltern ist das Problem, dass man solche Sachen ja nicht unbedingt mitbekommt.
Ich denke, dass der sch?chterne, zur?ckhaltende Typ, der in der Schule ge?rgert wird, nicht direkt zu Eltern und Lehrern geht und dar?ber spricht.
Falls es nat?rlich doch so ist, und die sagen "mir doch egal", dann hast du recht. ;D
Oder auch, dass es eine Schere zwischen den Bildungssystemen gibt, alles unter Abitur ist eh nichts wert und ein Versager.
Interessant ist aber, dass in Deutschland die Amokl?ufer bisher Gymnasiasten waren, im vorgestrigen Fall zum ersten mal "nur" ein ehem. Realsch?ler. Daran scheints also nicht zu liegen.
Zum Beispiel den Faktor, dass man sich allein und ohnm?chtig f?hlt, wenn man jahrelang gedem?tigt und nicht ernst genommen wurde, von keinem.
Und welche politische Ma?nahme w?rde da deiner Meinung nach helfen? Mobbing verbieten? :/
Das geht nicht. Man muss Lehrer animieren, h?rter einzugreifen und aufmerksamer zu sein, ja.
Aber ich denke es wird immer so sein, dass sich Idioten andere als "Opfer" aussuchen, egal warum, und auf ihnen rumhacken, da kann auch kein Gesetz etwas tun.
Dennoch habe ich mir einen Hass oder eine starke Abneigung gegen meine damaligen Unterdr?cker bewahrt, bis zum Abitur. Wenn ich ehrlich bin, h?tte ich mich sehr gerne ger?cht, auch sp?ter noch. Allerdings war ich vern?nftig genug zu sehen, dass das nichts bringt und eher mein Nachteil w?re. Aber was ist mit denen, die das nicht k?nnen? Die sich nicht wehren k?nnen und alles in sich hineinfressen, bis sie explodieren?
An dieser Stelle muss ich ganz ehrlich sagen, finde ich es wichtiger, unschuldige Menschen vor solchen Leuten zu sch?tzen, als sich 24/7 um die gedem?tigten R?cher zu k?mmern.
Ich kann das absolut nachvollziehn, wirklich. Aber es ist mehr die Aufgabe des Staates, das Leben Unschuldiger vor solchen Menschen zu sch?tzen, als zu ergr?nden warum die teuflische Gesellschaft, die selbstverst?ndlich b?se, moralisch verfallen und grausam ist wie nie zuvor in den letzten 5000 Jahren, andere Menschen dazu zwingt, einfach mal ein paar Leute ?ber den Haufen zu ballern.
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