Re: Der Bundesliga-Thread
Charakterlich stimmts wohl hinten und vorne nicht bei Hertha
Herthas Talente fordern mehr Geld
F?r Manager Dieter Hoene? wird es immer schwerer, die jungen Spieler im Verein zu halten
Von Dirk Banse
Herthas Stolz: Doch Talente wie Jerome Boateng k?nnten bald sehr teurer werden
Dieter Hoene? hatte seinen gro?en Auftritt. 200 geladene G?ste aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien lauschten in der M?nchner Allianz Arena aufmerksam den Worten des Managers von Hertha BSC. Auf der Podiumsdiskussion "Anpfiff f?r Ausbildung" referierte Hoene? ?ber das Nachwuchskonzept des Fu?ball-Bundesligisten, das bundesweit als vorbildlich gilt. Die anderen Teilnehmer an der Diskussion, unter anderen Bundestrainer Joachim L?w und Ex-Nationalspieler Stefan Reuter (jetzt Manager bei 1860 M?nchen), nickten zustimmend.
Die Veranstaltung hatte Anfang November vergangenen Jahres stattgefunden, als Herthas Bundesliga-Mannschaft die Fans noch begeistern konnte. Die ausgezeichnete Nachwuchsarbeit schien sich auszuzahlen, die Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern war auf Erfolgskurs.
Symbolfigur musste gehen
Ein halbes Jahr sp?ter droht das gesamte Konzept zu scheitern. Trainer Falko G?tz, Symbolfigur von Herthas Talentf?rderung, musste nicht nur wegen Erfolglosigkeit gehen. Ein Hauptgrund war, dass er keinen Draht mehr zu den jungen Spielern hatte. G?tz wollte nicht akzeptieren, dass sich die von ihm ausgebildeten Youngster bereits nach wenigen Bundesliga-Eins?tzen wie Superstars auff?hrten. Zudem blieb die erhoffte Unterst?tzung von den F?hrungsspielern aus. Statt erzieherisch auf die jungen Profis einzuwirken, verfolgen sie nur ihre eigenen Interessen. Die Folge ist, dass die Leistungen nachlassen und die Forderungen immer dreister werden.
Von dieser Entwicklung ist besonders Dieter Hoene? entt?uscht. Er wird nicht m?de, ?ber Werte zu reden. "Ich habe in M?nchen auch in den Vordergrund ger?ckt, dass es Hertha BSC nicht nur um die fu?ballerische Entwicklung geht, sondern ganz besonders auch die Entwicklung der Pers?nlichkeit eines jeden Spielers f?r uns von gro?er Bedeutung ist."
So begr??enswert sein Vorhaben ist, die Realit?t sieht anders aus. Einige der jungen Spieler, die Hertha viel zu verdanken haben, denken in erster Linie ans Geld. So wechselt beispielsweise Ashkan Dejagah (20) nach Wolfsburg, weil er dort mit monatlich 45 000 Euro Grundgehalt 15 000 mehr verdient als in Berlin. Hoene? und G?tz waren gekr?nkt, weil er sieben Jahre lang bei Hertha ausgebildet worden war und pro Jahr zwischen 70 000 und 80 000 Euro gekostet hatte. Als Strafe war er deshalb kurzzeitig zu den Amateuren verbannt worden.
Die Entscheidung von Dejagah und die heftigen Reaktionen der Vereinsf?hrung haben eine unangenehme Folge f?r Hertha. Andere junge Spieler wie die talentierten Boateng-Br?der versuchen nun, ihre Geh?lter deutlich aufzubessern. Ihr Berater ist ausgerechnet Karel van Burik, der Vater von Herthas Abwehrchef Dick van Burik (33). Der Innenverteidiger, l?ngst ?ber den sportlichen Zenit hinaus, bekam dank der Hilfe seines Vaters immer wieder neue Vertr?ge. Zuvor hatten die van Buriks mit lukrativen Angeboten anderer Vereine kokettiert.
Boateng-Br?der wirklich umworben?
Gleiches Schema nun bei den Boateng-Br?dern. Verteidiger Jerome ( 18 ) soll von Bayer Leverkusen, Mittelfeldspieler Kevin (20) beispielsweise vom englischen Erstligisten Tottenham Hotspur umworben sein. Hoene? war dagegen von Leverkusen versichert worden, dass an den Ger?chten nichts dran sei. "Dass Tottenham an Kevin interessiert sein soll, ist ebenfalls neu f?r Hertha. Bei uns liegt kein Angebot vor."
Jerome hat noch einen Vertrag bis n?chstes Jahr, Kevin ist bis 2009 an den Verein gebunden. Nach der Pleite mit Dejagah will Hertha nun vorzeitig mit den Boateng-Br?dern verl?ngern, um die Talente nicht zu verlieren. Doch ein erstes Vertragsangebot, das Hertha Jerome Boateng im Februar unterbreitet hatte, wurde Monate sp?ter abgelehnt. "Eigenartig daran ist, dass bis jetzt vom Spieler kein Gegenvorschlag kam", wundert sich Hoene?.
Dabei hat Jerome bislang erst zehn Bundesliga-Spiele bestritten und dabei keine ?berragenden Leistungen gezeigt (kicker-Note 4,13). Kevin hat zwar schon 40 Bundesliga-Eins?tze (Note 3,69) vorzuweisen, ein Star ist er aber noch nicht. Seine Drohung an Bundestrainer L?w, falls er nicht bald Nationalspieler werde, wolle er f?r Ghana auflaufen, zeugt von Realit?tsverlust.
Hoene? registriert solche ?u?erungen mit Sorge. Es ist nicht mehr auszuschlie?en, dass Hertha auch ein Riesentalent wie Kevin Boateng ziehen lassen w?rde. "Falls tats?chlich mal ein konkretes Angebot k?me, w?rden wir es genau pr?fen."
Charakterlich stimmts wohl hinten und vorne nicht bei Hertha
Herthas Talente fordern mehr Geld
F?r Manager Dieter Hoene? wird es immer schwerer, die jungen Spieler im Verein zu halten
Von Dirk Banse
Herthas Stolz: Doch Talente wie Jerome Boateng k?nnten bald sehr teurer werden
Dieter Hoene? hatte seinen gro?en Auftritt. 200 geladene G?ste aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien lauschten in der M?nchner Allianz Arena aufmerksam den Worten des Managers von Hertha BSC. Auf der Podiumsdiskussion "Anpfiff f?r Ausbildung" referierte Hoene? ?ber das Nachwuchskonzept des Fu?ball-Bundesligisten, das bundesweit als vorbildlich gilt. Die anderen Teilnehmer an der Diskussion, unter anderen Bundestrainer Joachim L?w und Ex-Nationalspieler Stefan Reuter (jetzt Manager bei 1860 M?nchen), nickten zustimmend.
Die Veranstaltung hatte Anfang November vergangenen Jahres stattgefunden, als Herthas Bundesliga-Mannschaft die Fans noch begeistern konnte. Die ausgezeichnete Nachwuchsarbeit schien sich auszuzahlen, die Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern war auf Erfolgskurs.
Symbolfigur musste gehen
Ein halbes Jahr sp?ter droht das gesamte Konzept zu scheitern. Trainer Falko G?tz, Symbolfigur von Herthas Talentf?rderung, musste nicht nur wegen Erfolglosigkeit gehen. Ein Hauptgrund war, dass er keinen Draht mehr zu den jungen Spielern hatte. G?tz wollte nicht akzeptieren, dass sich die von ihm ausgebildeten Youngster bereits nach wenigen Bundesliga-Eins?tzen wie Superstars auff?hrten. Zudem blieb die erhoffte Unterst?tzung von den F?hrungsspielern aus. Statt erzieherisch auf die jungen Profis einzuwirken, verfolgen sie nur ihre eigenen Interessen. Die Folge ist, dass die Leistungen nachlassen und die Forderungen immer dreister werden.
Von dieser Entwicklung ist besonders Dieter Hoene? entt?uscht. Er wird nicht m?de, ?ber Werte zu reden. "Ich habe in M?nchen auch in den Vordergrund ger?ckt, dass es Hertha BSC nicht nur um die fu?ballerische Entwicklung geht, sondern ganz besonders auch die Entwicklung der Pers?nlichkeit eines jeden Spielers f?r uns von gro?er Bedeutung ist."
So begr??enswert sein Vorhaben ist, die Realit?t sieht anders aus. Einige der jungen Spieler, die Hertha viel zu verdanken haben, denken in erster Linie ans Geld. So wechselt beispielsweise Ashkan Dejagah (20) nach Wolfsburg, weil er dort mit monatlich 45 000 Euro Grundgehalt 15 000 mehr verdient als in Berlin. Hoene? und G?tz waren gekr?nkt, weil er sieben Jahre lang bei Hertha ausgebildet worden war und pro Jahr zwischen 70 000 und 80 000 Euro gekostet hatte. Als Strafe war er deshalb kurzzeitig zu den Amateuren verbannt worden.
Die Entscheidung von Dejagah und die heftigen Reaktionen der Vereinsf?hrung haben eine unangenehme Folge f?r Hertha. Andere junge Spieler wie die talentierten Boateng-Br?der versuchen nun, ihre Geh?lter deutlich aufzubessern. Ihr Berater ist ausgerechnet Karel van Burik, der Vater von Herthas Abwehrchef Dick van Burik (33). Der Innenverteidiger, l?ngst ?ber den sportlichen Zenit hinaus, bekam dank der Hilfe seines Vaters immer wieder neue Vertr?ge. Zuvor hatten die van Buriks mit lukrativen Angeboten anderer Vereine kokettiert.
Boateng-Br?der wirklich umworben?
Gleiches Schema nun bei den Boateng-Br?dern. Verteidiger Jerome ( 18 ) soll von Bayer Leverkusen, Mittelfeldspieler Kevin (20) beispielsweise vom englischen Erstligisten Tottenham Hotspur umworben sein. Hoene? war dagegen von Leverkusen versichert worden, dass an den Ger?chten nichts dran sei. "Dass Tottenham an Kevin interessiert sein soll, ist ebenfalls neu f?r Hertha. Bei uns liegt kein Angebot vor."
Jerome hat noch einen Vertrag bis n?chstes Jahr, Kevin ist bis 2009 an den Verein gebunden. Nach der Pleite mit Dejagah will Hertha nun vorzeitig mit den Boateng-Br?dern verl?ngern, um die Talente nicht zu verlieren. Doch ein erstes Vertragsangebot, das Hertha Jerome Boateng im Februar unterbreitet hatte, wurde Monate sp?ter abgelehnt. "Eigenartig daran ist, dass bis jetzt vom Spieler kein Gegenvorschlag kam", wundert sich Hoene?.
Dabei hat Jerome bislang erst zehn Bundesliga-Spiele bestritten und dabei keine ?berragenden Leistungen gezeigt (kicker-Note 4,13). Kevin hat zwar schon 40 Bundesliga-Eins?tze (Note 3,69) vorzuweisen, ein Star ist er aber noch nicht. Seine Drohung an Bundestrainer L?w, falls er nicht bald Nationalspieler werde, wolle er f?r Ghana auflaufen, zeugt von Realit?tsverlust.
Hoene? registriert solche ?u?erungen mit Sorge. Es ist nicht mehr auszuschlie?en, dass Hertha auch ein Riesentalent wie Kevin Boateng ziehen lassen w?rde. "Falls tats?chlich mal ein konkretes Angebot k?me, w?rden wir es genau pr?fen."




Doch heute verstehe ich diese Worte ... Denn das, was von 15:30 an im Westfalenstadion abging, das wird kein Bericht, kein Foto, keine Videoaufnahme je darstellen k?nnen. Die Stimmung war einfach das unglaublichste, was ich je in meinem Leben gesehen hab. Im Block hatte einer ein Radio dabei, und wenn er laut "PSSSCCHT" gerufen hat, als das Stuttgart Ergebnis durchgesagt wurde, war das ganze stadion still, als er dann anfing zu schreien wie ein verr?ckter brach ein so krasser jubel aus, leck mich im Arsch
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