Auch wenn ich mich auf dem alten board nicht wirklich an der Diskussion beteiligt habe, war es dennoch interessant zu lesen. Also legt mal los 
Gleich am Anfang mal einen Beitrag aus einem anderem Forum, der mich schon sehr nachdenklich gemacht hat...
Ich kann mittlerweile offen dar?ber reden und m?chte einfach mal meine Empfindungen ?ber meinen Versuch damals erz?hlen:
Ich hatte eine wirklich miese Kindheit - zwar gehobenes Elternhaus, Bildung und materiell gut gestellt - aber "hinter der Fassade" ist mir so alles wiederfahren, was man immer nur sonst in der Zeitung liest: sexueller Missbrauch durch einen Verwandten mit 6 Jahren und k?rperliche Misshandlung durch die eigenen Eltern.
Dadurch wurde ich zu einem "Borderliner" - ich begann im fr?hen Grundschulalter mich selbst zu hassen, meinen K?rper zu verletzten und in mir reifte sehr fr?h der Wunsch zu sterben.
Einige Jahre sp?ter - ich war mittlerweile 27, Mutter und hatte eine feste Beziehung - kam es durch viele Faktoren wie Arbeitslosigkeit, ?berforderung und enorme Misshandlung durch meinen Freund zum Armageddon.
Ich wollte nicht mehr. Ich konnte nicht mehr. Wie kann man das erkl?ren? Ist hier jemand schon mal Bungee gesprungen? Es ist ?hnlich. Man kann seine Empfindungen - das Gef?hl - keinem Menschen in dem Moment wirklich erkl?ren.
Es f?llt nur eine Art Vorhang runter. Ich habe weder an mein Kind gedacht (ich ging davon aus, dass es bei der Familie seines Vaters sowieso besser hat als bei uns), noch an Menschen die mich lieben. Obwohl ich davon ausging, dass ich so nutzlos bin auf dieser Welt, dass es eh keinen interessiert.
Ich wollte einfach nur noch weg, weg, weg. Keine seelischen Schmerzen mehr aushalten m?ssen - dieses immer, immer wieder verletzt und entt?uscht werden.
Also hab ich mir 500 Tabletten mit einer Flasche Sekt genehmigt. Und legte mich ins Bett zum Sterben.
Ich war auch kurz tot wohl. Irgendwie hat mich mein damaliger Freund noch ins Krankenhaus geschafft.
Ich lag 14 Tage lang auf der Intensivstation und ich f?hlte mich schrecklich.
Nicht, wegen dem Versuch - sondern weil die mich nicht sterben liessen.
Ich hatte st?ndig 2 Schwestern bei mir sitzen, die wie Wachhunde aufpassten, dass ich mir keine Infusion vom Arm riss.
Hier f?llt oft der Ausspruch "Feigling".
Ganz ehrlich: Ich w?nsche meine Geschichten keinem! Aber ?berlegt mal, wie feige ein Mensch sein muss, wenn er Vergewaltigungen, Missbrauch und seelische Schmerzen fast 25 Jahre lang aush?lt und sogar nach au?en hin noch sein Abitur, sein Studium macht und ein Kind gro?zieht.
Feige?
Nein, irgendwann geht es nicht mehr.
Und mittlerweile? Ich kam 4 Wochen auf eine "Notfall-Psychatrie".
Durfte nicht nach draussen und dachte immer "du geh?rst hier nicht hin".
Solche "Bekloppte" wie dort sieht man ja draussen nicht.
Die Insassen - wir - haben uns selbst therapiert.
Und - so doof es klingt - mir hat damals Inge den Lebensmut wiedergegeben:
Inge war 50 und v?llig behindert. Halbe Seite gel?hmt - konnte sich nicht alleine ausziehen, nur schlecht sprechen, nicht wirklich laufen, nur sich vorw?rts qu?len und hat immer gesabbert.
Sie war aber immer fr?hlich, hat schweinische Witze gemacht und war mein Sonnenschein dort.
Sie zeigte mir einen Tag mal ein Fotoalbum, in dem Bilder von ihrer Jugend drin waren: Ein wirklich wunderh?bsches M?dchen. Viele Freunde. Ich war verbl?fft.
Inge wurde mit 21 Jahren von einem LKW erfasst. Seitdem ist sie so.
Ich fragte sie: "Hey, k?nntest du nicht manchmal ausflippen? Verfluchst du diesen Typen? W?rdest du ihn nicht umbringen wollen, dass er dir das angetan hat?"
Und sie sagte v?llig herzzerreissend und sabbernd: "Nein, ich lebe doch noch."

Gleich am Anfang mal einen Beitrag aus einem anderem Forum, der mich schon sehr nachdenklich gemacht hat...
Ich kann mittlerweile offen dar?ber reden und m?chte einfach mal meine Empfindungen ?ber meinen Versuch damals erz?hlen:
Ich hatte eine wirklich miese Kindheit - zwar gehobenes Elternhaus, Bildung und materiell gut gestellt - aber "hinter der Fassade" ist mir so alles wiederfahren, was man immer nur sonst in der Zeitung liest: sexueller Missbrauch durch einen Verwandten mit 6 Jahren und k?rperliche Misshandlung durch die eigenen Eltern.
Dadurch wurde ich zu einem "Borderliner" - ich begann im fr?hen Grundschulalter mich selbst zu hassen, meinen K?rper zu verletzten und in mir reifte sehr fr?h der Wunsch zu sterben.
Einige Jahre sp?ter - ich war mittlerweile 27, Mutter und hatte eine feste Beziehung - kam es durch viele Faktoren wie Arbeitslosigkeit, ?berforderung und enorme Misshandlung durch meinen Freund zum Armageddon.
Ich wollte nicht mehr. Ich konnte nicht mehr. Wie kann man das erkl?ren? Ist hier jemand schon mal Bungee gesprungen? Es ist ?hnlich. Man kann seine Empfindungen - das Gef?hl - keinem Menschen in dem Moment wirklich erkl?ren.
Es f?llt nur eine Art Vorhang runter. Ich habe weder an mein Kind gedacht (ich ging davon aus, dass es bei der Familie seines Vaters sowieso besser hat als bei uns), noch an Menschen die mich lieben. Obwohl ich davon ausging, dass ich so nutzlos bin auf dieser Welt, dass es eh keinen interessiert.
Ich wollte einfach nur noch weg, weg, weg. Keine seelischen Schmerzen mehr aushalten m?ssen - dieses immer, immer wieder verletzt und entt?uscht werden.
Also hab ich mir 500 Tabletten mit einer Flasche Sekt genehmigt. Und legte mich ins Bett zum Sterben.
Ich war auch kurz tot wohl. Irgendwie hat mich mein damaliger Freund noch ins Krankenhaus geschafft.
Ich lag 14 Tage lang auf der Intensivstation und ich f?hlte mich schrecklich.
Nicht, wegen dem Versuch - sondern weil die mich nicht sterben liessen.
Ich hatte st?ndig 2 Schwestern bei mir sitzen, die wie Wachhunde aufpassten, dass ich mir keine Infusion vom Arm riss.
Hier f?llt oft der Ausspruch "Feigling".
Ganz ehrlich: Ich w?nsche meine Geschichten keinem! Aber ?berlegt mal, wie feige ein Mensch sein muss, wenn er Vergewaltigungen, Missbrauch und seelische Schmerzen fast 25 Jahre lang aush?lt und sogar nach au?en hin noch sein Abitur, sein Studium macht und ein Kind gro?zieht.
Feige?
Nein, irgendwann geht es nicht mehr.
Und mittlerweile? Ich kam 4 Wochen auf eine "Notfall-Psychatrie".
Durfte nicht nach draussen und dachte immer "du geh?rst hier nicht hin".
Solche "Bekloppte" wie dort sieht man ja draussen nicht.
Die Insassen - wir - haben uns selbst therapiert.
Und - so doof es klingt - mir hat damals Inge den Lebensmut wiedergegeben:
Inge war 50 und v?llig behindert. Halbe Seite gel?hmt - konnte sich nicht alleine ausziehen, nur schlecht sprechen, nicht wirklich laufen, nur sich vorw?rts qu?len und hat immer gesabbert.
Sie war aber immer fr?hlich, hat schweinische Witze gemacht und war mein Sonnenschein dort.
Sie zeigte mir einen Tag mal ein Fotoalbum, in dem Bilder von ihrer Jugend drin waren: Ein wirklich wunderh?bsches M?dchen. Viele Freunde. Ich war verbl?fft.
Inge wurde mit 21 Jahren von einem LKW erfasst. Seitdem ist sie so.
Ich fragte sie: "Hey, k?nntest du nicht manchmal ausflippen? Verfluchst du diesen Typen? W?rdest du ihn nicht umbringen wollen, dass er dir das angetan hat?"
Und sie sagte v?llig herzzerreissend und sabbernd: "Nein, ich lebe doch noch."





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